Künstlerischer Beirat
- Matthias Michael BeckmannKAMMERMUSIK
- Gabriele BlaiknerDRAMATURGISCHE BERATUNG
- Norbert BrandauerVOKALMUSIK
- Editta BraunTANZ
- Georg DaxnerCIRCUS
- Christian EberspergerKUNSTCONSULTING
- Manfred EckingerLICHTGESTALTUNG
- Tomas FriedmannLITERATUR
- Michaela MayerZEITGENÖSSICHE MUSIK
- Hermann PeseckasFILM
- Reinhold TritscherTHEATER/COMMUNITY ARTS
- Michael WalterSCHULVERANSTALTUNGEN
Matthias Michael BeckmannKAMMERMUSIK
Geboren 1966 in Nürnberg, mit zehn Jahren jüngster Student am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg, absolvierte das „Meisterklassendiplom“ in München mit Auszeichnung. Wichtige musikalische Impulse erhielt er in Meisterklassen von André Navarra, William Pleeth und von Künstlern wie Jacqueline du Pré, Irena Grafenauer und Hannelore Leiffolts. Als begeisterter Kammermusiker gründete der Cellist 1996 das Mozart Quartett Salzburg. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Irena Grafenauer, Michael Martin Kofler, Pepe Romero, Radovan Vlatkovic, Milan Turkovic und Sergio Azzolini. Nach zehnjähriger künstlerischer Tätigkeit in namhaften Orchestern widmet sich der Cellist seit fünf Jahren dem Solospiel, der Kammermusik und dem Aufbau einer ganzheitlichen Celloklasse für 5-saitiges Violoncello.
Gabriele Blaikner DRAMATURGISCHE BERATUNG
Geboren 1952 in Wien, Baccalauréat 1970, dann Studium der Romanistik/Anglistik, Promotion 1975; Lehramt Französisch/Englisch 1977. Ab 1975 an der Universität Salzburg (Romanistik) als Univ.-Assistentin. 2000 Habilitation mit „Der deutsche Molière. Molière-Übersetzungen ins Deutsche“. Seit 2001 Leiterin der Forschungsgruppe „Übersetzungswissenschaft und Rezeptionsforschung“ am Fachbereich Romanistik. Publikationen im Bereich der französischen und der vergleichenden Literaturwissenschaft (insbesondere auf dem Gebiet des Theaters), der französischen Sprachwissenschaft und der Genderlinguistik.
Norbert Brandauer VOKALMUSIK
Geboren 1969 im Salzburger Pongau in Werfenweng. Er studierte Musik- und Instrumentalpädagogik, sowie Chorleitung an der Universität Mozarteum. Nach einem Jahr als Chorleiter und Stimmbildner der Luzerner Sängerknaben und -mädchen folgte das Aufbaustudium „Posaune“ in Weimar.
Weiters beschäftigte er sich intensiv mit historischen Instrumenten und Aufführungspraxis und war als freischaffender Posaunist im In- und Ausland tätig (u.a. „Marini Consorts Innsbruck“, „Balthasar-Neumann-Ensemble“ von Thomas Hengelbrock und „Concerto Köln“). Im Jahre 1999 gründete er den Kammerchor Salzburg, mit dem er bis 2009 viele Erfolge feiern konnte, seit 2000 unterrichtet er am Musischen Gymnasium Salzburg, am Pädagogischen Institut Salzburg und an der Universität Mozarteum. Seit Herbst 2007 ist Brandauer Dirigent und musikalischer Leiter des Salzburger Landesjugendorchesters. 2010 folgte die Gründung des Vokalensembles „Anima e passione“ sowie des Barockorchesters „Musica antiqua Salzburg“.
Als Chorleiter, Dirigent und Referent in Österreich und im benachbarten Ausland, erhielt Brandauer viele Preise und Auszeichnungen.
Editta Braun TANZ
Geboren 1958 in Oberösterreich, Mag. phil., Tanzausbildung in Paris, New York, gründet 1982 das Künstlerkollektiv Vorgänge, ‘89 ihre eigene Company, weltweites Touring, zurzeit verstärkt im Mittleren und Nahen Osten. Schwerpunkte: frauenspezifische Themen, interkulturelle Kooperationen. Lehre: Universität Salzburg, Bruckneruni Linz. Die „Grande Dame“ des österreichischen zeitgenössischen Tanzes aus Salzburg. Die Stücke sind durchwegs einem expressiven, theatralen Stil verpflichtet, Humor und Pathos stehen oft dicht beieinander, immer auch verwoben mit einem entschieden gesellschaftskritischen Engagement.
Georg Daxner CIRCUS
Geboren 1959 in Wien, seit 1981 der Kulturarbeit und Kunstvermittlung verbunden. Gründungsmitglied der ARGE Nonntal, im Zuge der Arbeit für die ARGE Kontakt mit dem Zirkustheater „Federlos“, seit damals dem Zirkus verfallen: „Seit der Nouveau Cirque Produktion QUE CIR QUE 1998 im Salzburger Volksgarten beschäftige ich mich hauptsächlich mit der Etablierung dieser Kunstrichtung in Österreich. Dies geschah und geschieht durch die Veranstaltung des Winterfestes im Volksgarten, der Gründungsarbeit für eine mehrstufige Circusschule, sowie weiteren Circusprojekten in Salzburg.“
Christian Ebersperger KUNSTCONSULTING
Geboren 1963 in München, studierte Rechtswissenschaften an der Uni München und International Public Administration an der Universität Salzburg. War u.a. Richter am Verwaltungsgericht München,Präsidial- und Pressereferent am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof, Landesanwalt des Freistaates Bayern, Richter am Bayerischen Verwaltungsgerichtshof – 15. Senat sowie Leiter Personalmanagement im Bayerischen Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Frauen.
War bis 2008 Geschäftsführer der „camera artis“. Ist aktuell im Vorstand von Kunstwerk e.V und der Kaske-Stiftung für Neue Musik sowie Mitglied im Beirat des Kinderhospizdienstes des Malteser Hilfsdienstes und Mitglied der Jury des Elitereports für Stiftungsexperten des Handelsblatts. Produktionsleiter des Musikprojektes D-Mut.
Manfred Eckinger LICHTGESTALTUNG
Geboren 1959 in St. Radegund/OÖ, HTL für Elektrotechnik und Elektronik in Braunau. Zivildienst bei den „Geschützten Werkstätten“ in Salzburg. Es folgen Jahre in verschiedenen beruflichen Bereichen und einige Auslandsaufenthalte. Seit 1989 Veranstaltungstechnik und Lichtgestaltung unter anderem für Elisabethbühne, Landestheater Salzburg, Salzburger Festspiele, Oster- u. Pfingstfestspiele, Operettenfestspiele Bad Ischl, TOI-Haus, Theater ecce, Sommerszene, GUGG-Braunau und EmailWerk Seekirchen.
Tomas Friedmann LITERATUR
Geboren 1961 in Linz, Studium der Germanistik und Publizistik an der Universität Salzburg, arbeitete als Journalist, als Literatur- und Hörspielredakteur (ORF), als Pressesprecher etc. Seit 1993 Leiter des Literaturhauses Salzburg, seit 1994 auch Geschäftsführer des Vereins Literaturhaus, seit 2007 Vorsitzender des Dachverbands Salzburger Kulturstätten. Erfinder der liteRADtour und des Festivals „Europa der Muttersprachen”. Lebt mit seiner Familie in der Stadt Salzburg.
Michaela Mayer ZEITGENÖSSICHE MUSIK
Geboren 1971 in Schwaz/Tirol, absolvierte die Handelsschule in Schwaz/Tirol. Erste Erfahrungen im Musikbereich sammelte sie als Mitarbeiterin der Musikeragentur Saudades in Tirol von 1992 bis 1997. Ihre eigene Agentur „Sooya Arts“ gründete sie 1997 gemeinsam mit einer amerikanischen Kollegin in New York und führte diese sehr erfolgreich bis 2003. In dieser Zeit arbeitete sie auch bereits für das Jazzfestival Saalfelden. Seit 2004 ist sie Co-Intendantin des Kunsthauses Nexus, Saalfelden sowie des Internationalen Jazzfestivals in Saalfelden.
Hermann Peseckas FILM
Geboren 1950 in der BRD, Studium der Soziologie und Kulturanthropologie sowie Publizistik in Salzburg. Arbeitete 1975 – 1983 u.a. als freier Fotograf, seit 1983 Filmemacher mit Schwerpunkt Dokumentarfilm. 1987 Aufbau der Dokumentarfilmabteilung des Instituts für Alltagskultur, 1993 Gründungsmitglied und Vorstandsvorsitzender des Studio West, Verein freier Film und Videoschaffender in Salzburg (1993 – 97 und seit 2000 – heute).
Peseckas über Peseckas: „Die Neugier ist die wichtigste Triebkraft meiner filmischen Arbeit. Sie hat mich in die Welt der seltsamen Töne der experimentellen Musik, der österreichischen Gegenwartsliteratur und die verschiedensten Städte geführt. Es war und ist mir immer wichtig, mit der Kamera ganz nahe an den handelnden Personen zu sein, diese ausgiebig zu Wort kommen zu lassen und die Protagonisten mit all ihrem Schmuck in Szene zu setzen. Meine Kamera steht selten auf Mainstreet oder im Mainstream sondern in den Nebenstraßen der Welt. So wird auch das Filmprogramm des Odeïon von dieser Neugier auf das Unbekannte geprägt sein und das interessierte Publikum in die vom Mainstream weitgehend ausgeblendeten Nischen und Winkel dieser Welt entführen: Keine üblichen Kinovorführungen, sondern Themenschwerpunkte, die einen genaueren Blick zulassen und auch in den auch andere Kunstformen mit einfließen wie Literatur, Musik, Performance …“
Reinhold Tritscher THEATER/COMMUNITY ARTS
Geboren 1964in Saalfelden, Schauspielausbildung an der Elisabethbühne Salzburg, 10 Jahre Ensemblemitglied, drei Jahre Vorstandsmitglied. Künstlerische Stationen waren das Salzburger Landestheater und die Salzburger Festspiele. Gründete mit KollegInnen vor fast fünfzehn Jahren das Theater ecce, das er seither leitet und zeichnet für zahllose Theaterproduktionen und einigeFilmprojekte verantwortlich. Dabei kam es zu vielfältigsten Kooperationen mit Kultur- undSozialinitiativen. Vor allem für seine integrativen Theaterprojekte wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet.
Michael Walter SCHULVERANSTALTUNGEN
Geboren 1954 in Salzburg. Nach dem Studium in Klavier, Komposition und Dirigieren arbeitet er seit 1982 an der Universität Mozarteum und an der Rudolf-Steiner-Schule in Salzburg. Neben der pädagogischen Tätigkeit kommt es regelmäßig zur Aufführung eigener Kompositionen und zur Konzerttätigkeit im Bereich der Kammermusik. In den vergangenen Jahren ist Michael Walter verstärkt tätig im Bereich der Umwelt- und Friedenserziehung im Umraum der Salzburger Waldorfschule, welche auch durch sein Engagement 2006 international anerkannte UNESCO Schule und 2008 Umweltzeichen-Schule wurde.



