Strassentheater
OLYMPIA Komödie von Franz Molnar
Das Stück spielt kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Fürstin Eugenie und ihre verwitwete Tochter Olympia sind fasziniert von dem feschen ungarischen Husarenrittmeister Barna. Doch warnt die Fürstin Olympia vor einer nicht standesgemäßen Affäre und schlägt ihr vor, Barna zu kränken, um ihn loszuwerden. Da erscheint der Gendarmerie Oberst mit der Meldung, dass Barna in Wahrheit ein international gesuchter Hochstapler sei. Das Entsetzen ist groß, Barna leugnet nicht und droht mit einem Skandal. Um den Preis einer Liebesstunde mit Olympia ist er allerdings bereit die Stadt zu verlassen. Ein unmoralisches Angebot? Mit einem mutigen Tonfall, und einer geistreichen Spöttelei, die sich gegen die Aristokratie der damaligen Zeit richtet, wirkt dieses amüsante Stück wie ein unerwarteter Pistolenknall in einem gesitteten, herrschaftlichen Salon.
Sozialkritisch ist die Diskrepanz zwischen Adel und Bürgertum auch heute noch ein aktuelles Thema, das in dieser Komödie seine Wirkung nicht verliert.
Regisseur: Klaus Gmeienr
Mitwirkende: Irene Halenka, Elfriede Schüsseleder, Olivia Silhavy, Leo Braune,
Hermann Lechner, Rudolf Otahal, Geze Terner, Robert Tillian





