• Cornelia Bitzner-Petriu - Sopran
  • Prof. Johann Sonnleitner - Hammerflügel

    Nach dem großen Erfolg im letzten Jahr treten Cornelia Bitzner-Petriu und Prof. Johann Sonnleitner erneut im Odeion auf. Diesmal mit herbstlichen Klängen und folgenden Werken:

    Trauer und Trost - P. Cornelius
    Englische Canzonetten - J. Haydn
    Droste-Hülshoff Lieder - H. Ruland

    Cornelia Bitzner-Petriu

    Die  Sopranistin Cornelia Bitzner-Petriu studierte bei Holger Lampson am Musikseminar Hamburg (jetzt Alfred Schnittke Akademie International).
    Die gebürtige Salzburgerin erhielt den ersten musikalischen Einzelunterricht ab 1986 bei Gisela Seidel auf der Geige am Musikschulwerk Salzburg. 1988 erhielt sie zusätzlich Klavierunterricht. Ab 1995 nahm sie Gesangsunterricht bei Roswitha Ursin.
    Ihr Studium begann sie in Wien in den Fächern Schauspiel am Franz Schubert Konservatorium bei Frau Prof. Anne Miller und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Anschließend wechselte sie ihren Studienort nach Hamburg, um ihre Stimme am Musikseminar Hamburg, bei Holger Lampson weiter auszubilden. Dort erhielt sie  Schauspiel- und Improvisationsunterricht bei Jörg Andrees. 2007 schloß Sie ihr Studium mit ausgezeichnetem Erfolg ab.
    Ab 2003 besuchte sie die Ausbildung zur Gesangstherapeutin bei Thomas Adam und diplomierte 2006 mit einer Arbeit zum Thema Bluthochdruck.

    Meisterkurse besuchte sie für Gesang, Schauspiel und historische Aufführungspraxis bei Anthony Roden, Ks. Agnes Giebel, Anne Reynolds, Thomas Adam, Prof. G. Darmstadt,  Prof. Johann Sonnleitner und Prof. Breda Zakotnik.

    Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden die zeitgenössische Musik, Improvisation und historische Aufführungspraxis. Ihre vielfältige Konzerttätigkeit gliedert sich u. a. in selbst konzipierte Performances, Liederabende, Gesprächskonzerte und Teilnahmen an Symposien. Seit 2009 nimmt sie regelmäßig an Projekten des Chorwerk Ruhr unter der Leitung von Rupert Huber teil.

    Johann Sonnleitner

    ist international angesehen als Spieler historischer Tasteninstrumente.
    Durch viele Jahre arbeitete er eng mit Nikolaus Harnoncourt zusammen: zuerst im „Concentus Musicus, Wien“, dann am Züricher Opernhaus und als sein Assistent an der Hochschule Mozarteum in Salzburg.
    Seine Lehrtätigkeit begann Johann Sonnleitner an den Musikhochschulen in Wien und Salzburg. 1979 wurde er an die Musikhochschule Zürich berufen. Dort wirkte er bis 2006. Ausserdem unterrichtete er viele Jahre an der Schola Cantorum in Basel und an der Sommerakademie für Alte Musik in Innsbruck. Er gibt Meisterkurse an verschiedenen Musikhochschulen  und ist Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe.
    Als Komponist und Interpret setzt sich Johann Sonnleitner intensiv für neue Musik in einem „natur-tönig erweiterten“ Tonsystem ein. Damit verbunden ist die Neu-Entwicklung 24-töniger Tasteninstrumente.
    Johann Sonnleitner ist auch tätig in der Musikforschung, besonders auf dem Gebiet der Tempoverhältnisse in der Aufführungspraxis  der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.
    Seit 1985 verzichtet er im Hinblick auf die Unwiederholbarkeit jeder Interpretation bewusst auf CD-Aufnahmen. 

    Seite versenden

    Termine

    • 09. 10. 2009 19:30 Uhr