Sommernachtstraum
Biografien:
Matthias Michael Beckmann
Der in Salzburg lebende Kammermusiker und Solist Matthias Michael Beckmann musiziert auf einem einzigartigen fünfsaitigen Violoncello mit einem Klangspektrum von 5 Oktaven, dessen Frequenzbereich von erdig-warmen Basstönen bis zu obertonreichen, wohltuenden lichten Farben reicht.
Matthias Michael Beckmann begann mit 8 Jahren Violoncello zu spielen und studierte bereits mit 10 Jahren in seiner Heimatstadt Nürnberg, am Meistersinger-Konservatorium bei Claus Reichardt. Nach dem Abitur setzte er sein Studium an der Musikhochschule München bei Walter Nothas fort und erhielt für besondere künstlerische Leistungen das Meisterklassendiplom “mit Auszeichnung”.
Wichtige musikalische Impulse erhielt er in Meisterklassen von André Navarra, William Pleeth, Milòs Sadlo und von Künstlern wie Irena Grafenauer, Reiner Faupel, Hannelore Leiffolts.
Von 1990-93 war er Solocellist des Kammerorchesters Johann Sebastian Bach, von 1995- 2005 Cellist im Mozarteum Orchester Salzburg. Als freier Künstler spielte er im Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, im Bayerischen Staatsorchester München und in der Nürnberger Philharmonie. In seiner im Jahre 2005 beendeten Orchesterlaufbahn arbeitete er mit den besten Dirigenten wie Lorin Maazel, Sergiu Celibidache, Christian Thielemann, Colin Davis, Sándor Végh, Yehudi Menuhin, Ivor Bolton, Ton Koopman, Trevor Pinnock, Nikolaus Harnoncourt, Bobby McFerrin und Zubin Mehta zusammen.
Matthias Michael Beckmann ist ein begeisterter Kammermusiker. So gründete er 1996 das “freie” Mozart Quartett Salzburg, eine künstlerische Plattform für ursprüngliches, aus der Musik heraus erwachsenes Musizieren. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Irena Grafenauer, Christine Hoock, Michael Martin Kofler, Pepe Romero, Radovan Vlatkovic, Milan Turkovic und Sergio Azzolini. Matthias Michael Beckmann betreut den von ihm 1998 gegründeten Kammermusikzyklus in Mozarts Wohnhaus in Salzburg. Im Mozartjahr 2006 fand die viel beachtete Gesamtaufführung aller Mozart-Streichquartette statt.
Im Jahre 2000 gründete er das Klassik-Label “BeckmannMusik”. Die bisher erschienenen CD-Aufnahmen des Mozart Quartetts Salzburg erfreuen sich größter Beliebtheit und wurden weltweit über 50.000 mal verkauft. In diesem Zusammenhang steht auch das von ihm initiierte CD-Projekt “Mozart goes Africa” mit Wohltätigkeitsorganisationen wie “Menschen für Menschen” von Karlheinz Böhm. Die jüngst erschienene CD “Ave Maria - Stimmungsvolle Klänge” unterstützt die “Paracelsus-Schule Salzburg”, eine Bildungsstätte für seelenpflegebedürftige Kinder und Jugendliche.
Matthias Michael Beckmann ist Herausgeber der neuen “Gründlichen Violinschule” Leopold Mozarts. Die bisher nicht erhältliche letzte authorisierte Fassung Leopold Mozarts ist im Jahr 2007 in deutsch, 2008 in englisch im Kulturverlag Polzer erschienen. Das Vorwort der in moderner Schrift und Notenbild herausgegebenen Violinschule schrieb Nikolaus Harnoncourt.
In jüngster Zeit öffnet sich der Cellist dem „Intuitiven Musizieren”. Das Konzert am 24.2.2008, „Der Klang des Herzens”; vereinte Musik und Poesie. „Heilige Verse des seeligen Herzens“ von Avadhuta Eischen wurden intuitiv musizierend erlebbar und hörbar.
Im Jahr 2008 erscheinen drei neue CD-Einspielung: J.Seb.Bachs 6 Solosuiten, J.Seb.Bachs Gambensonaten und “Die Weisheit des seeligen Herzens”.
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Cornelia Bitzner
Die Sopranistin Cornelia Bitzner studierte bei Holger Lampson am Musikseminar Hamburg (jetzt Alfred Schnittke Akademie International).
Die gebürtige Salzburgerin erhielt den ersten musikalischen Einzelunterricht ab 1986 bei Gisela Seidel auf der Geige am Musikschulwerk Salzburg. 1988 erhielt sie zusätzlich Klavierunterricht. Ab 1995 nahm sie Gesangsunterricht bei Roswitha Ursin.
Ihr Studium begann sie in Wien in den Fächern Schauspiel am Franz Schubert Konservatorium bei Frau Prof. Anne Miller und Kunstgeschichte an der Universität Wien. Anschließend wechselte sie ihren Studienort nach Hamburg, um ihre Stimme am Musikseminar Hamburg, bei Holger Lampson weiter auszubilden. Dort erhielt sie Schauspiel- und Improvisationsunterricht bei Jörg Andrees.
Meisterkurse besuchte sie für Gesang, Schauspiel und historische Aufführungspraxis bei Anthony Roden, Ks. Agnes Giebel, Anne Reynolds, Thomas Adam, Prof. G. Darmstadt, Prof. Johann Sonnleitner und Prof. Breda Zakotnik.
Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden die zeitgenössische Musik, Improvisation und historische Aufführungspraxis. Ihre vielfältige Konzerttätigkeit gliedert sich u. a. in selbst konzipierte Performances, Liederabende, Gesprächskonzerte und Teilnahmen an Symposien. Seit 2009 nimmt sie regelmäßig an Projekten des Chorwerk Ruhr unter der Leitung von Rupert Huber teil.
Veronika Gabriele Meller
Die gebürtige Münchnerin erlebte schon in frühester Kindheit kammermusikalisches Musizieren im Elternhaus.
So begann sie fünfjährig mit ihrem Klavierunterricht bei Prof. Sturm in Stuttgart. Sehr schnell entdeckte sie, dass das gemeinsame Musizieren eine besondere Herausforderung ist, Als Zehnjährige begleitete sie bereits mehrere Solisten bei „Jugend musiziert“ auf Stadt- und Landesebene.
1979 begann sie ihr Studium, im Hauptfach Klavier, bei Prof. Johann van Beek, an der staatlichen Musikhochschule Trossingen. Dazu kamen Kammermusikkurse bei Prof. Gerhard Hamann (Cello), Prof. Natascha Gommel-Reber (Klavier) und Meisterkurse mit dem Melos- Quartett in Stuttgart.
Ebenso absolvierte sie diverse Liedbegleitungsseminare u.a. bei Prof. Hartmut Höll, Prof. Sylvia Geszty, Prof. Manfred Schreier.
Sie unternahm Konzertreisen mit großen Chören nach Italien und Frankreich unter den Chorleitern Prof. Alexander Sumski und der Camerata Vokalis Tübingen, mit Prof. Helmut Rilling und seiner Gächinger Kantorei in Stuttgart, mit Prof. Manfred Schreier und dem Madrigalchor- Stuttgart. Besondere Höhepunkte waren die aktive Teilnahme an internationalen Chorwettbewerben als Klavierbegleiterin.
Seit 1988 konzertierte sie als freischaffende Musikerin u. a. mit Solisten des Nürnberger Opernorchesters, des Stuttgarter Rundfunk- Sinfonieorchesters, sowie international freischaffenden Instrumentalsolisten und Sängern.
Das Begeisternde an der Kammermusik ist – das sich Begegnen- miteinander Harmonieren auf einer besonders klangvollen Ebene, Brücken bauen- ohne Sprache sich verständigen zu können.





