Denn in jenen Tönen lebt es
Cornelia Bitzner - Sopran
Prof. Johann Sonnleitner - Hammerflügel
Zum Todestag Franz Schuberts tragen Cornelia Bitzner und Johann Sonnleitner Werke zu Ehren des Meisters der Romantik vor. Auf einem Original Hammerflügel der Zeit.
Unter anderem Lieder von F. Schubert, W.A. Mozart
Cornelia Bitzner
Die gebürtige Salzburgerin zeigte schon seit ihrer frühen Jugend ein starkes Interesse an stimmlichen Ausdrucksmöglichkeiten.
Prägend für ihre Laufbahn als Sängerin war Roswitha Ursin , die sie seit ihrem 16. Lebensjahr unterrichtete. Cornelia Bitzner studierte Gesang bei Holger Lampson und Gesangstherapie bei Thomas Adam am privaten Konservatorium Musikseminar Hamburg.
Im Juni 2008 diplomierte die Sopranistin mit der selbst konzipierten Performance "Pamina IMAGINATIONEN".
Meisterkurse besuchte sie u.a. bei Prof. Gerhart Darmstadt, Ks. Agnes Giebel, Anne Reynolds, Anthony Roden und Prof. Johann Sonnleitner.
Schwerpunkte ihrer Arbeit bilden die zeitgenössische Musik, Improvisationen und historische Aufführungspraxis. Ihre Leidenschaft für zeitgenössiche Kompositionen zeigte sich bei Auftritten im Rahmen von Komponistensymposien mit Toshio Hosokawa und Augusta Read Thomas.
Im Dezember 2008 soll das für Cornelia Bitzner und ihren Duopartner Matthias Bölts komponierte Werk von Augusta Read Thomas "E. E. Cummings MOON" in Hamburg uraufgeführt werden.
In der Konzeption eigener Bühnenperformances beschäftigt sich Cornelia Bitzner, im Austausch mit verschiedenen Künsten, mit der Stimme als selbstredende Identität.
Johann Sonnleitner
ist international angesehen als Spieler historischer Tasteninstrumente.
Durch viele Jahre arbeitete er eng mit Nikolaus Harnoncourt zusammen: zuerst im „Concentus Musicus, Wien“, dann am Züricher Opernhaus und als sein Assistent an der Hochschule Mozarteum in Salzburg.
Seine Lehrtätigkeit begann Johann Sonnleitner an den Musikhochschulen in Wien und Salzburg. 1979 wurde er an die Musikhochschule Zürich berufen. Dort wirkte er bis 2006. Ausserdem unterrichtete er viele Jahre an der Schola Cantorum in Basel und an der Sommerakademie für Alte Musik in Innsbruck. Er gibt Meisterkurse an verschiedenen Musikhochschulen und ist Jury-Mitglied internationaler Wettbewerbe.
Als Komponist und Interpret setzt sich Johann Sonnleitner intensiv für neue Musik in einem „natur-tönig erweiterten“ Tonsystem ein. Damit verbunden ist die Neu-Entwicklung 24-töniger Tasteninstrumente.
Johann Sonnleitner ist auch tätig in der Musikforschung, besonders auf dem Gebiet der Tempoverhältnisse in der Aufführungspraxis der Musik des 18. und 19. Jahrhunderts.
Seit 1985 verzichtet er im Hinblick auf die Unwiederholbarkeit jeder Interpretation bewusst auf CD-Aufnahmen.




