200 Jahre Robert Schumann

Klangwelten der Romantik

Robert Schumann: Adagio & Allegro op. 70 Fantasiestücke op. 73
Stücke im Volkston op. 102 Franz Schubert: Arpeggione-Sonate 

  • Matthias Michael Beckmann, 5 saitiges Violoncello
  • Veronika Gabriele Meller, Klavier

„Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens“ war für Robert Schumann „des Künstlers Beruf“. Im Jahre 2010 jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag des Meisters der Romantik. 

"Eine Reise in das Innere. Die großen Gefühle der Romantik gespiegelt in Musik von zeitloser Kraft. Meisterstücke von Robert Schumann, der einer der wesentlichen Entdecker des Werks von Franz Schubert gewesen ist - und die wundersame Sonate für Arpeggione, ein Instrument, das es nicht mehr wirklich gibt. Gespielt mit 5-saitigem Violoncello und Klavier".

Fünf Saiten, ein Cello

Matthias Michael Beckmann spielt große Musik, allein und mit Freunden. Sein von Roger Hargrave & Bertrand Bellin gebautes fünfsaitiges Violoncello ist ein Meisterwerk modernen Instrumentenbaus. Für Beckmann macht die E-Saite das Cello vollkommen. „Ein Baum muss Wurzeln haben, sagt er, er muss geerdet sein und in die lichten Höhen streben. So wird der Klang des Instruments einzigartig farbenreich und natürlich.“

„Licht senden in die Tiefen des menschlichen Herzens“ war für Robert Schumann „des Künstlers Beruf“. Heuer jährt sich zum 200. Mal der Geburtstag von Schumann und von Frédéric Chopin, beide Meister der Romantik. Matthias Michael Beckmann spielt deshalb in seinen Konzerten Musik von beiden Komponisten und verbindet diese mit Werken von Bach, sogar in einer Bearbeitung Schumanns, sowie mit Kostbarkeiten des Barock und der Klassik: Musik, welche spirituelle Kraft mit melodischer Schönheit und klarer Form verbindet.

Matthias Michael Beckmann

Matthias Michael Beckmann, mit zehn Jahren jüngster Student am Meistersinger-Konservatorium Nürnberg, absolvierte das „Meisterklassendiplom“ in München mit Auszeichnung. Wichtige musikalische Impulse erhielt er in Meisterklassen von André Navarra, William Pleeth und von Künstlern wie Jacqueline du Pré, Irena Grafenauer und Hannelore Leiffolts.

Als begeisterter Kammermusiker gründete der Cellist 1996 das Mozart Quartett Salzburg. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Künstler wie Irena Grafenauer, Michael Martin Kofler, Pepe Romero, Radovan Vlatkovic, Milan Turkovic und Sergio Azzolini. Nach zehnjähriger künstlerischer Tätigkeit in namhaften Orchestern widmet sich der Cellist seit fünf Jahren dem Solospiel, der Kammermusik und dem Aufbau einer ganzheitlichen Celloklasse für 5-saitiges Violoncello.

Internationale Konzerte in musikalischen Zentren sowie zahlreiche CD-Aufnahmen brachten dem Musiker Matthias Michael Beckmann große Anerkennung.

Ein Pionier am Violoncello

Matthias Michael Beckmann gilt als Pionier am Violoncello. So ließ sich der Musiker im Jahr 2007 sein „eigenes Cello“ von den  renommierten Geigenbaumeistern „Roger Hargrave & Bertrand Bellin“ entwickeln und bauen: Ein fünfsaitiges Meisterwerk mit der Quintessenz einer Diskant-E-Saite und einem Klangspektrum von fünf Oktaven, dessen Frequenzbereich von erdig-warmen Basstönen bis zu obertonreichen, wohltuenden lichten Farben reicht.

Dieses Cello wurde von Grund auf neu konstruiert und ist im Klang unverkennbar ein eigenständiges Instrument.

„Die fünfte Saite macht das Violoncello vollkommen“,  sagt Beckmann. So ist der Musiker der erste Cellist, der von Bach bis Gulda die gesamte Celloliteratur auf einem fünfsaitigen Cello spielt. Besonderes Anliegen ist ihm das Musizieren „im pulsierendem Fluss“ - Musik, die aus ihrer Ursprünglichkeit heraus begeistert.

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Termine

  • 30. 04. 2010 / 19:30 Uhr / FR

Tickets

Tickets bei oeticket
oder per Mail und Telefon

Ermässigungen:
Schüler/ Studenten/Senioren
Schulklassen und Gruppen ab 10 Personen

Private Vorstellungen des Mozartquartetts vermitteln wir gerne unter booking(at)odeion.at und natürlich unter:office(at)beckmannmusik.com